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Rund ums Wohnen

Gas: Verbrauch schätzen und den Tarif wählen

Gas ist in den meisten Wohnungen die Heizung. Der Verbrauch hängt deshalb kaum an der Personenzahl, sondern am Gebäude - und ob du überhaupt einen eigenen Vertrag brauchst, entscheidet die Heizungsart.

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Diesen Rechner betreibt CHECK24. Abgeschlossen wird dort, nicht bei Immolibero.

Gastarife vergleichen

Der Rechner vergleicht Gastarife für deine Postleitzahl. Deinen Jahresverbrauch trägst du selbst ein - er steht auf der letzten Abrechnung.

Mit dem Laden verbindet sich dein Browser mit CHECK24. Dabei werden deine IP-Adresse und Browserdaten dorthin übertragen. Schließt du dort einen Vertrag ab, erhalten wir eine Vergütung; für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Hast du überhaupt einen eigenen Vertrag?

Das ist die erste Frage, und sie erspart dir womöglich die ganze Suche. Bei einer Gasetagenheizung oder Therme in der Wohnung schließt du selbst einen Liefervertrag ab und kannst den Anbieter frei wählen.

Bei einer Zentralheizung für das ganze Haus kauft der Vermieter das Gas ein und legt die Kosten über die Nebenkostenabrechnung um. Du hast dann keinen eigenen Vertrag und auch nichts zu wechseln - sparen kannst du nur über den Verbrauch.

Wie viel eine Wohnung braucht

Beim Gas rechnet man über die Fläche: je nach Zustand des Gebäudes etwa 120 bis 160 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Eine 80-Quadratmeter-Wohnung liegt damit grob zwischen 9.600 und 12.800 Kilowattstunden. Ein gut gedämmter Neubau kommt mit deutlich weniger aus.

Den besseren Anhaltspunkt liefert der Energieausweis der Wohnung. Der dort genannte Kennwert bezieht sich genau auf dieses Gebäude statt auf einen Durchschnitt - und Vermieter müssen ihn bei der Besichtigung unaufgefordert vorlegen.

Grundpreis und Arbeitspreis

Wie beim Strom besteht der Tarif aus einem monatlichen Grundpreis und einem Arbeitspreis je Kilowattstunde. Der Unterschied liegt in der Menge: Beim Gas geht es um ein Vielfaches der Strommenge, deshalb fällt der Arbeitspreis viel stärker ins Gewicht als der Grundpreis.

Gezahlt wird meist ein monatlicher Abschlag, abgerechnet einmal im Jahr. Fällt der Abschlag zu niedrig aus, kommt eine Nachzahlung - prüfe ihn nach dem ersten Winter, statt auf die Abrechnung zu warten.

Worauf du beim Wechsel achten solltest

  • Der Neukundenbonus ist einmalig. Er macht das erste Jahr günstig und wird danach nicht wieder gezahlt - vergleiche deshalb auch den Preis ab dem zweiten Jahr.
  • Die Preisgarantie sollte mindestens so lange laufen wie die Vertragslaufzeit. Sonst kann der Preis steigen, während du noch gebunden bist.
  • Pakettarife verlangen eine feste Menge im Voraus. Beim Gas ist das besonders heikel, weil ein milder Winter den Verbrauch stark drückt - und der Rest verfällt meist.
  • Rechne mit deinem eigenen Verbrauch. Der belastbarste Wert steht auf der letzten Abrechnung; Schätzwerte für ein ganzes Haus liegen für eine Wohnung deutlich zu hoch.

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