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Rund ums Wohnen

Internet: Welcher Anschluss und wie schnell

Der Internetanschluss ist der Teil des Umzugs mit der längsten Vorlaufzeit. Wer erst am Einzugstag daran denkt, sitzt mitunter Wochen ohne Leitung da.

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Diesen Rechner betreibt CHECK24. Abgeschlossen wird dort, nicht bei Immolibero.

Tarifrechner von CHECK24

Der Rechner vergleicht Internet-Tarife und prüft dabei, welche Anschlüsse an einer Adresse verfügbar sind. Er läuft bei CHECK24, nicht bei uns.

Mit dem Laden verbindet sich dein Browser mit CHECK24. Dabei werden deine IP-Adresse und Browserdaten dorthin übertragen. Schließt du dort einen Vertrag ab, erhalten wir eine Vergütung; für dich ändert sich der Preis dadurch nicht.

Im Rechner lädt CHECK24 zusätzlich Dienste Dritter nach, unter anderem den Google Tag Manager. Welche Werkzeuge darüber laufen, bestimmt CHECK24; wir erhalten daraus keine Daten.

Die drei Anschlussarten

DSL

Läuft über die Telefonleitung und ist fast überall verfügbar. Die Geschwindigkeit hängt davon ab, wie weit du vom Verteilerkasten entfernt wohnst - je weiter, desto langsamer. Typisch sind 16 bis 250 Mbit/s.

Kabel

Nutzt das Fernsehkabelnetz und ist in Städten weit verbreitet. Hohe Geschwindigkeiten beim Herunterladen, deutlich langsamer beim Hochladen. Die Leitung wird im Haus geteilt, abends kann es dadurch langsamer werden.

Glasfaser

Die Leitung geht bis ins Gebäude oder bis in die Wohnung. Gleich schnell in beide Richtungen, sehr stabil, kaum Verzögerung. Verfügbar ist sie längst nicht überall - und Glasfaser im Werbetext meint manchmal nur die Strecke bis zum Verteilerkasten.

Welche Geschwindigkeit brauchst du wirklich?

Für Streaming in hoher Auflösung reichen etwa 25 Mbit/s pro gleichzeitigem Gerät. Ein Zweipersonenhaushalt kommt mit 50 bis 100 Mbit/s gut zurecht. Interessanter als die reine Zahl ist meist der Upload: Wer im Homeoffice arbeitet, Videokonferenzen führt oder große Dateien verschickt, merkt eine schwache Uploadgeschwindigkeit deutlich stärker als fehlende Downloadleistung.

Ankommen kann nur, was der Router hergibt. Welches Gerät du anschließt, darfst du frei wählen, und zwar seit 2016 (heute § 71 TKG): Der Anbieter muss dir die Zugangsdaten herausgeben, auch wenn du kein Mietgerät nimmst. Ein Mietrouter ist bequem, kostet über die Vertragslaufzeit aber meist mehr als ein eigener, und er bleibt beim Anbieterwechsel dort.

Wie lange die Schaltung dauert

Zwischen Bestellung und funktionierendem Anschluss vergehen üblicherweise zwei bis sechs Wochen. Muss ein Techniker kommen oder wird erstmals ein Anschluss gelegt, kann es länger dauern. Bestelle deshalb möglichst vier bis sechs Wochen vor dem Einzug.

Als Überbrückung taugt ein Mobilfunk-Router mit ausreichend Datenvolumen. Der ist am Umzugstag einsatzbereit und kostet weniger als eine verlorene Arbeitswoche.

Was beim Umzug mit dem Vertrag passiert

Einen bestehenden Vertrag kannst du in der Regel mitnehmen - der Anbieter ist verpflichtet, die Leistung an der neuen Adresse zu erbringen, sofern das technisch möglich ist. Geht es nicht, hast du ein Sonderkündigungsrecht.

Melde den Umzug frühzeitig, nicht erst danach. Und prüfe, ob ein Wechsel günstiger wäre als die Mitnahme: Neukundenangebote sind oft deutlich attraktiver als der Bestandstarif, den du seit Jahren zahlst.

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